Osteoporose
Bei der Osteoporose handelt es sich um eine Strukturveränderung des Knochens mit Verlust von Knochenmasse und erhöhtem Risiko von Frakturen (Knochenbrüchen). Am häufigsten betroffen sind Wirbelkörper, Handgelenk, Schenkelhals und Oberarm. Die Osteoporose ist eine Erkrankung des höheren Lebensalters, Frauen sind erheblich häufiger betroffen.
Aus diesem Grunde werden heute von den Fachgesellschaften Knochendichtemessungen bei Frauen ab dem 65. und bei Männern ab dem 70. Lebensjahr empfohlen. Anhand dieser Messung kann, falls erforderlich, eine Behandlung eingeleitet werden.
Durch geeignete Maßnahmen mit Bewegung, physikalischer Therapie, Ernährungsberatung und ggf. medikamentöse Therapie kann der Verlust an Knochenmasse und damit das Risiko, einen Knochenbruch zu erleiden, deutlich vermindert werden.