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Ermüdungsbruch

Der Ermüdungsbruch oder Marschfraktur eines Knochens ist eine langsam entstehende Kontinuitätsunterbrechung des Knochens in der Regel durch vermehrte und wiederkehrende Belastung unterhalb der Bruchgrenze. Betroffen sind in erster Linie Unterschenkel und Mittelfußknochen, seltener Schenkelhals und Oberschenkelknochen.
Die Diagnose einer Ermüdungsfraktur kann durch Röntgenuntersuchung gestellt werden. Da der Befund im Röntgen jedoch manchmal nicht sichtbar ist oder erst im Verlauf sichtbar wird, sind bei Zweifelsfällen weitere Verfahren (Kernspintomografie oder Szintigrafie) einzusetzen.
Die Behandlung einer Ermüdungsfraktur besteht gewöhnlich in einer Belastungspause von 4-6 Wochen. Unterstützend kann mit Tapeverbänden, Schmerzmitteln oder Schuhzurichtungen behandelt werden. Eine Ruhigstellung im Gips oder operative Behandlung ist seltenen Ausnahmen vorbehalten.